Eierstockskrebs

Der Eierstockskrebs (Ovarialkarzinom) ist die fünfthäufigste bösartige Erkrankung der Frau. Meist bleibt die Krankheit ohne Symptome und wird deshalb in einem späten Stadium erkannt.

Im Vordergrund der Therapie steht die umfassende operative Sanierung und die Chemotherapie. In neueren wissenschaftlichen Publikationen wird immer wieder die transvaginale Ultraschalluntersuchung als Vorsorge genannt, deren Wert ist aber nicht bewiesen. Etwa 10% der Ovarialkarzinome sind erblich. Die präventive Operation in Risikopopulationen schein die effektivste Vorsorgemassnahme zu sein.

Bei der Diagnostik des Ovarialkarzinoms ist die transvaginale Sonografie (Ultraschall über die Scheide) führend. Durch diese Methode lässt sich ein Tumor an den Eierstöcken am besten bezüglich seiner Dignität (mögliche Bösartigkeit) zuordnen.